Ich bin's wieder - Aus dem Leben einer Krippenerzieherin und Mutter
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Über

Seit ein paar Jahren arbeite ich als Erzieherin in einer Krippe, d.h., ich arbeite mit ein- und zweijährigen Kindern. Für diese Arbeit werde ich bezahlt. Meine andere Arbeit ist zuhause, ich habe nämlich zwei Kinder. Zusammen mit dem Vater der beiden lebe ich in einer Lebenspartnerschaft zusammen. Auch er arbeitet. Sowohl außer Haus, dafür bekommt er Geld, als auch zuhause. Für diese Arbeit bekommen wir beide kein Geld, im Gegenteil: diese anstrengende, aber sehr erfüllende Arbeit lassen wir uns einiges kosten. Kinder sind teuer. Schon immer formuliere ich in meinem Kopf meine Gedanken aus, so als würde ich sie anderen erzählen. Ab heute möchte ich diese Gedanken aus dem Kopf raus und in den Computer bringen. Vielleicht hast Du Spaß daran. Vielleicht bringt Dich das eine oder andere zum Nachdenken, das wäre schön.

Alter: 47
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
habe ich Tagebuch geschrieben und Tagträume gehabt

Wenn ich mal groß bin...:
groß bin ich schon, aber wenn ich mal alt bin, möchte ich zufrieden sein.

In der Woche...:
arbeite ich in einer Krippe und bin immer fröhlich im Dienst.

Ich wünsche mir...:
dass ich irgendwann mal gesund werde von der Krankheit, die mich schon seit über 20 Jahren begleitet und beeinflusst

Ich glaube...:
an Gott.

Ich liebe...:
meine Kinder, meinen Mann, Bücher, Nonogramme, meine Arbeit, mein Bett.....

Ich grüße...:
alle Menschen, die an Depressionen erkrankt sind.



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Wäsche

Juhu, ich habs geschafft! Seit 2 Wochen türmt sich die Wäsche, die zusammengelegt werden sollte und in die entsprechenden Schränke einsortiert werden muss. Immer wieder schiebe ich den Berg vor mir her und wenn jemand Unterhosen brauchte, musste er dafür in den Keller laufen und wühlen.

Ich habe ein gutes System gefunden, das gut funktioniert, wenn ich kontinuierlich dran bleibe, das heißt: wenn ich jeden Tag mindestens eine Ladung Wäsche wasche, täglich eine Ladung trockene Wäsche vom Ständer nehme und zusammenlege und dann - und das ist das Herzstück des Systems - jedem Familienmitglied in seine Kiste räume, die bei der Waschmaschine stehen.

In den letzten zwei Wochen bin ich zwar einigermaßen zum Waschen gekommen, ich habe die Wäsche dann auch notgedrungen abgenommen, aber die weiteren Schritte habe ich nicht geschafft, also entstand ein Riesenberg Wäsche auf dem Tisch, der fürs Zusammenlegen gedacht ist. Heute nun habe ich genug Schwung gehabt für die Bewältigung dieses Berges.

Und ich habe bei der Gelegenheit auch den Kleiderschrank unseres Jüngsten aussortiert. Viele Sachen sind ihm zu klein geworden. D.h., eigentlich müsste ich schreiben: zu eng, aber dazu ein andermal mehr....

8.7.12 22:51


Ferien!

Seit heute haben wir alle Ferien! Die Kinder haben Zeugnisse bekommen, ich habe Urlaub!

Na gut, nicht alle haben schon frei, der Mann in unserem Haushalt muss noch arbeiten. Montags bis Freitags bezahlt, heute unbezahlt. Aber er spart uns Geld, indem er den ganzen Tag schon Holz hackt, damit wir im Winter heizen können. Die Ölkosten steigen und steigen, da ist es Gold, äh, Geld wert, dass er jedes Jahr hackt und hackt. Also so gesehen ist das auch wie Geld verdienen.

Ich faulenze und erhole mich erst mal. Die letzten 2 Wochen habe ich extrem viel gearbeitet, der Großteil der 10 Kinder meiner Krippengruppe kommt nach den Ferien nicht mehr zu uns, sie sind so groß, dass sie in eine der Gruppen für große Kindergartenkinder gehen dürfen. Oder doch besser: "gehen müssen"? Den Kindern verkaufen wir es als "dürfen", aber ich empfinde das manchmal als "müssen". Nein, ich wettere nicht gegen all meine Kolleginnen, die in sogenannten "Elementargruppen" arbeiten, d.h., sie betreuen die drei- bis sechsjährigen Kinder, im Gegenteil, sie leisten viel und wenn man die Bedingungen bedenkt, unter denen sie arbeiten, dann möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Über 20 Kinder in einer Gruppe und oft nur eine Erzieherin. Förderung sieht anders aus. "Die werden sich noch umgucken und merken, wie gut sie es bei uns hatten" denken wir oft, wenn es wieder mal Eltern unserer Kleinen gibt, die - warum auch immer - eine Elementargruppe als "richtigen Kindergarten" bezeichnen. Wir sind dann "nur" die Krippe. Nicht nachgedacht? Wohl kaum.

Auf jeden Fall merke ich, wie müde ich bin und wie erholungsbedürftig. Mal sehen, wie das in den Ferien so wird, denn nicht immer passen die Bedürfnisse einer ganzen Familie zueinander. Und unsere Kinder gehen noch in die Grundschule, d.h., sie sind noch nicht so besonders unabhängig in ihrer Gestaltung des Tages. Nicht mehr so abhängig wie als Kleinkinder, aber sie sind auch noch keine Teenager. Also: es wird spannend! Für heute: Gute Nacht!

 

7.7.12 21:31





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